Rund um Ihren Stein
Materialien & Wissen
Jeder Stein verlangt eine eigene Behandlung. Was Marmor zum Glänzen bringt, kann Sandstein zerstören; was auf Granit nichts ausrichtet, löst auf Cotto den Schutzfilm. Auf dieser Übersicht finden Sie zu jedem Material die passende Seite — mit Pflegehinweisen, typischen Schäden und dem, was wir dagegen tun.
Naturstein
Marmor
Empfindlich gegen Säure, dankbar beim Polieren. Matte Flecken und Wasserränder lassen sich fast immer wieder herausarbeiten.
Granit
Hart und widerstandsfähig, aber nicht unverwüstlich. Rostflecken und stumpfe Stellen brauchen die richtige Körnung.
Sandstein
Porös und saugfähig. Hochdruck ist hier der häufigste Grund für bleibende Schäden — wir arbeiten anders.
Schiefer
Schön in der Struktur, heikel bei Säure und Wasserflecken. Richtige Pflege hält die Farbtiefe.
Travertin
Gehört zu den Kalkgesteinen. Offene Poren und Säureempfindlichkeit bestimmen, was möglich ist.
Kalkstein
Reagiert auf jede Säure — auch auf Zitrone und Essigreiniger. Deshalb nur ph-neutrale Mittel.
Cotto & Terracotta
Gebrannter Ton mit Schutzschicht. Wird die abgetragen, saugt der Boden jeden Fleck auf.
Woher die Steine kommen
Magmatisch, sedimentär oder metamorph — die Entstehung erklärt, warum jedes Material anders reagiert.
Beton, Estrich und Terrazzo
Terrazzo
Alte Terrazzoböden sind oft besser als ihr Zustand vermuten lässt. Schleifen und Kristallisieren holt sie zurück.
Betonwerkstein
Treppen und Böden aus Betonwerkstein lassen sich schleifen und neu schützen statt ersetzen.
Sichtbeton
Geschliffen und imprägniert wird aus grauem Beton eine belastbare, ansehnliche Oberfläche.
Zementfliesen
Historische Musteröden brauchen Geduld und die richtige Wachs- oder Ölpflege.
Fliesen und Fugen
Feinsteinzeug
Gilt als pflegeleicht, bildet aber Grauschleier durch falsche Reiniger. Politur und Glasur reagieren verschieden.
Fugen
Dunkle Fugen ziehen den ganzen Boden herunter. Mit dem Fugentorpedo werden sie wieder sauber statt nur überstrichen.
Steinboden allgemein
Wann sich Schleifen lohnt, wann Reinigen genügt — und woran man den Unterschied erkennt.
Besondere Aufgaben
Vakuum-Strahlverfahren
Fassaden reinigen ohne Wasser, Chemie und Hochdruck — im geschlossenen Kreislauf, auch im laufenden Betrieb.
Rutschsicherheit
Nasse Stufen und glänzende Böden lassen sich griffiger machen, ohne die Optik zu verlieren.
Treppenhäuser
Stark begangen, oft jahrzehntelang ungepflegt — und meist mit erstaunlichem Ergebnis zu retten.
Schutz & Imprägnierung
Nach jeder Reinigung die wichtigste Frage: Wie bleibt das Ergebnis länger als eine Saison?
Häufige Fragen zur Steinpflege
Welcher Reiniger passt zu meinem Stein?
Als Faustregel: ph-neutral und nicht schichtbildend. Säurehaltige Mittel greifen alle Kalkgesteine an — Marmor, Kalkstein, Travertin und Terrazzo. Auf Granit und Feinsteinzeug ist mehr möglich, aber auch dort hinterlassen falsche Produkte Schleier. Eine ausführliche Antwort steht in der FAQ zur Natursteinpflege.
Reinigen oder schleifen — was braucht mein Boden?
Sitzt der Schmutz auf der Oberfläche, reicht eine Grundreinigung. Ist die Oberfläche selbst zerkratzt, matt oder ausgetreten, hilft nur Schleifen und anschließendes Polieren. Der Unterschied lässt sich vor Ort in zwei Minuten feststellen.
Muss nach der Reinigung imprägniert werden?
In den allermeisten Fällen ja. Frisch gereinigter Stein ist offenporig und nimmt Fett, Öl und Farbe schneller auf als vorher. Die Imprägnierung entscheidet darüber, wie lange das Ergebnis hält.
Was kostet eine Steinsanierung?
Das hängt an Material, Fläche und Zustand. Wir sehen uns die Fläche an und legen bei Bedarf eine Testfläche an — danach wissen Sie, was möglich ist und was es kostet.
Sie wissen nicht, welches Material Sie haben?
Schicken Sie uns ein Foto — meist erkennen wir Stein und Zustand daran schon. Deutschlandweit im Einsatz.